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Was sind Endocannabinoide?


In diesem Beitrag erhältst Du einen Überblick über das endocannabinoide System und die Wirkungsweisen der Endocannabinoide Tetrahydrocannabinol (THC), Cannabidiol (CBD) und Beta-Caryophyllen (BCP).



Das endokannabinoide System


Das endocannabinoide System (EC) hilft dem Körper, Angstzustände, Entzündungen und andere physiologische Reaktionen auf verschiedene Formen von Stress zu bewältigen. Bei körperlichen Anstrengungen, Stress und anderen damit einhergehenden Belastungen produziert der Körper sogenannte Endocannabinoide.


Endocannabinoide (ECs) sind Signalmoleküle, die eine Aktivierung des EC-Systems auslösen, sobald sie von Cannabinoidrezeptoren (CRs) erkannt werden.


Cannabinoidrezeptoren erkennen nicht nur das Vorhandensein von Endocannabinoiden, sondern sie werden auch von externen Molekülen beeinflusst, die chemisch den Endocannabinoiden ähneln. Der Begriff Cannabinoid bezieht sich auf jede körpereigene oder von außen zugeführte Verbindung, die das EC-System durch die Aktivierung von Cannabinoidrezeptoren auslöst. Anandamid ist eine körpereigene Substanz, die zwei Arten von CRs aktiviert.

Cannabinoidrezeptor 1 (CB1) und Cannabinoidrezeptor 2 (CB2).


Das "Runner's High" ist ein schönes Beispiel für die Wirkung des EC-Systems. Nach einem langen, anstrengenden Training beginnt der Körper, Anandamid zu produzieren, um die CRs zu aktivieren und das EC-System in Gang zu bringen.


Das "Runner's High" besteht aus zwei Elementen:

Einer leichten Euphorie und einer Linderung der Beschwerden in den Muskeln und Gelenken. Diese beiden Wirkungen sind mit zwei unterschiedlichen Strukturen verbunden: den CB1- und CB2-Rezeptoren.

CB1-Rezeptoren sind vor allem im Gehirn und im zentralen Nervensystem zu finden und stehen in Verbindung mit Genuss- und Belohnungsprozessen. Die Aktivierung der CB1-Rezeptoren führt zu einem Gefühl der Euphorie.

CB2-Rezeptoren befinden sich im Rest des Körpers, z. B. in den Muskeln, der Haut und den lebenswichtigen Organen. Sie befinden sich hauptsächlich auf der Oberfläche der weißen Blutkörperchen und ihre Aktivierung beeinflusst die Regulierung von Entzündungsbotenstoffen, den sogenannten Zytokinen.



THC & CBD


THC (Tetrahydrocannabinol) ist die wichtigste psychoaktive Verbindung in Marihuana. Wie GC/MS-Analysen der Labore von dōTERRA ergaben, ist es in vielen Cannabisölmarken in hohen Konzentrationen enthalten, und auch in Hanf- und CBD-Öl kann es in mehr als nur geringen Mengen gefunden werden. THC ist dafür bekannt, dass es sowohl CB1- als auch CB2-Rezeptoren aktiviert. Es gilt allgemein als potente Droge mit starken psychoaktiven Eigenschaften.


CBD (Cannabidiol) ist eine weitere Verbindung, die in großen Mengen in Marihuana, CBD- und Hanföl enthalten ist. Sie interagiert zwar direkt mit CB1 und CB2, allerdings ist die Interaktion so schwach, dass sie eher zu vernachlässigen ist. CBD übt seine Wirkung auf das EC-System über einen anderen Mechanismus aus als die meisten Cannabinoide.


Die Forschung hat gezeigt, dass CBD auf das Enzym FAAH (Fettsäureamid-Hydrolase) wirkt, welches Anandamid abbaut. CBD hemmt die Aktivität des Enzyms, was zu einer Erhöhung des Anandamidspiegels im Körper führt. Dies ist deshalb so wichtig, weil Anandamid mit den CB1- und CB2-Rezeptoren interagiert. Ein höherer Anandamidspiegel würde aufgrund der verstärkten Aktivierung der CB1-Rezeptoren zu einem größerem Euphorieempfinden und aufgrund der Aktivierung von CB2 zu einer lindernden Wirkung auf das Körpergewebe führen.


CBD hat durch die Erhöhung des Anandamidspiegels ähnliche pharmakologische Wirkungen wie THC, da es dieselben beiden Cannabinoidrezeptoren beeinflusst. Allerdings ist die Wirkung im Vergleich zu THC wesentlich schwächer ausgeprägt. CBD gilt allgemein als nicht halluzinogen.



BCP


Um eine Linderung und Beruhigung des Gewebes zu erzielen, ohne eine psychoaktive Reaktion auszulösen, kann ein Molekül verwendet werden, das selektiv mit den CB2-Rezeptoren interagiert. Beta-Caryophyllen (BCP) ist eine Sesquiterpenverbindung, die in Hunderten von Pflanzenarten vorkommt und seit kurzem für ihre einzigartige Fähigkeit bekannt ist, mit CB2-, aber nicht mit CB1-Rezeptoren zu interagieren. Daher können, mit der Verwendung eines BCP-haltigen Produkts, die vermeintlichen Vorteile von CBD oder THC ohne psychoaktive Wirkungen erzielt werden. dōTERRAs ätherisches Copaiba-Öl hat mit etwa 55% den höchsten BCP-Gehalt aller Öle, wie GC/MS-Analysen bestätigen.



Es gibt zahlreiche Belege für die Vorteile einer innerlichen Einnahme von Beta-Caryophyllen, aber wie bei CBD und Hanföl sind hier noch weitere Untersuchungen in Form von klinischen Studien am Menschen erforderlich. Vielversprechend sind die niedrigen Dosen, mit denen einige dieser Studien durchgeführt wurden. Diese Dosierungen deuten darauf hin, dass bereits 1-2 Tropfen Copaiba-Öl oder 3-4 Tropfen Black Pepper-Öl beim Menschen zu spürbaren Ergebnissen führen können.


Zum jetzigen Zeitpunkt haben die systemischen beruhigenden Eigenschaften von Beta-Caryophyllen das Potenzial, bei einer Vielzahl von gesundheitlichen Herausforderungen unterstützen zu können. Noch weitgehend unbekannt sind die Auswirkungen der CB2-Rezeptor-Aktivierung auf menschliche Krankheiten, für die es bislang nur wenige experimentelle Modelle gibt - wie zum Beispiel Lernbehinderungen und Autismus-Spektrum-Störungen - bei denen nach Ansicht vieler Menschen Cannabis von Nutzen sein kann.



Fazit


Zusammenfassend lässt sich sagen, dass es viele Möglichkeiten gibt, das körpereigene Cannabinoidsystem zu beeinflussen. CBD-, THC- und BCP-haltige Produkte wirken alle auf das Endocannabinoidsystem. So empfehlen Gesundheitsexperten bei verschiedenen gesundheitlichen Herausforderungen möglicherweise auch unterschiedliche Produkte, die jeweils eine andere Variante von Cannabinoidverbindungen enthalten. dōTERRA ist jedoch der Meinung, dass BCP-haltige Produkte für gesunde Menschen, die ein Produkt zur Unterstützung ihrer Gesundheitsvorsorge suchen, am effektivsten sind.





 

*Die Aussagen in diesem Bericht wurden von der Food and Drug Administration nicht geprüft. Diese Produkte sind nicht zur Diagnose, Behandlung, Heilung oder Vorbeugung von Krankheiten bestimmt.



Quellen:


https://www.doterra.com

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